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Oracle sieht sich Sammelklagen wegen KI-Investitionen gegenüber

Oracle sieht sich derzeit mit Sammelklagen konfrontiert, die von zwei Anwaltskanzleien wegen angeblicher Täuschung von Anlegern über KI-Investitionen eingereicht wurden. Die Klagen richten sich gegen Oracle sowie gegen bestimmte leitende Mitarbeiter des Unternehmens.

Inmitten dieser rechtlichen Herausforderungen plant Oracle, rund 50 Milliarden US-Dollar in neue KI-Infrastruktur zu investieren. Diese Investitionen erfolgen vor dem Hintergrund, dass die Gesamtverschuldung des Konzerns auf etwa 125 Milliarden US-Dollar angestiegen ist.

Die jüngsten finanziellen Ergebnisse von Oracle zeigen einen Umsatz von 17,2 Milliarden Dollar im dritten Geschäftsquartal, wobei die Oracle Cloud Infrastructure um 84 Prozent wuchs. Besonders bemerkenswert ist der Anstieg der KI-Infrastrukturumsätze, die um 243 Prozent zulegten.

5,4 Prozent verloren, und seit Jahresbeginn hat der Titel bereits über 24 Prozent an Wert eingebüßt. Dies wirft Fragen über die Stabilität des Unternehmens auf, insbesondere im Hinblick auf die angekündigten Stellenstreichungen.

Oracle plant, bis zu 30.000 Stellen abzubauen, was etwa 18 Prozent der gesamten Belegschaft entspricht. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie, um die Kosten zu senken und die finanzielle Gesundheit des Unternehmens zu verbessern.

In der Vergangenheit hat Oracle massive Investitionen in KI-Infrastruktur getätigt, was zu einem hohen Schuldenstand geführt hat. Beobachter sind gespannt, wie sich die rechtlichen Auseinandersetzungen und die geplanten Umstrukturierungen auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens auswirken werden.

Details bleiben unbestätigt.