OMV Emma Delaney: Erste Frau an der Spitze der OMV ab 2026
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OMV Emma Delaney: Erste Frau an der Spitze der OMV ab 2026
Am 1. September 2026 wird Emma Delaney die Nachfolge von Alfred Stern als CEO der OMV antreten. Dies markiert einen bedeutenden Schritt in der Unternehmensgeschichte, da Delaney die erste Frau an der Spitze des Unternehmens sein wird.
Delaney bringt 30 Jahre Erfahrung in der Öl-Branche mit, zuletzt war sie Managerin beim britischen Öl-Konzern BP, wo sie für rund 50.000 Beschäftigte in etwa 50 Ländern verantwortlich war. Ihre umfassenden Kenntnisse über Upstream und Downstream sowie im LNG-Geschäft werden als wertvoll für die OMV angesehen.
Die OMV, die weltweit rund 22.300 Mitarbeiter beschäftigt, erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von 24 Milliarden Euro. Die Nominierung von Delaney wird als Schritt zur Erhöhung der Sichtbarkeit von Frauen in Führungspositionen angesehen, was in der Branche von großer Bedeutung ist.
Delaneys Vertrag bei der OMV läuft zunächst über drei Jahre, mit der Option auf eine Verlängerung um zwei weitere Jahre. Dies gibt ihr die Möglichkeit, ihre Vision und Strategie für das Unternehmen zu entwickeln und umzusetzen.
Die Österreichische Beteiligungs AG, die mit 31,5 Prozent die größte Aktionärin der OMV ist, wird Delaney in ihrer neuen Rolle unterstützen. Die OMV-Aktie fiel am Freitag um 1,9 Prozent, was auf die Unsicherheiten im Markt hinweist.
Delaney spricht sehr gut Deutsch, was ihre Integration in das österreichische Unternehmen erleichtern dürfte. Ihr Eintritt in die OMV wird von vielen als positiver Schritt für die Diversität in der Unternehmensführung angesehen.
Die Entwicklungen rund um die OMV und die Ernennung von Emma Delaney sind nicht nur für das Unternehmen selbst, sondern auch für die gesamte Branche von Bedeutung. Die Sichtbarkeit von Frauen in Führungspositionen könnte durch ihre Ernennung gefördert werden.
Details remain unconfirmed.