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Nordkorea: Lukaschenko in Pjöngjang und die Realität nordkoreanischer Arbeiter

„Wir führen ein Leben, schlimmer als Vieh“, äußerte ein unbekannter nordkoreanischer Arbeiter, der die katastrophalen Bedingungen beschreibt, unter denen viele Landsleute im Ausland leben müssen. Diese Aussage fällt in einen Kontext, in dem der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang mit höchsten Ehren empfangen wurde.

Während Lukaschenko in Pjöngjang war, testete Nordkorea im Beisein von Kim Jong-un einen neuen Raketenantrieb. Dieser Test ist Teil des nationalen Verteidigungsentwicklungsplans des Landes, das seit Jahrzehnten auf militärische Stärke setzt.

Die nordkoreanischen Arbeiter, die im Ausland beschäftigt sind, müssen bis zu 16 Stunden am Tag arbeiten. Schätzungen zufolge sind etwa 100.000 nordkoreanische Arbeiter in 40 Ländern tätig, wobei ihre Löhne direkt in die Staatskasse von Pjöngjang fließen.

Die Lebensbedingungen dieser Arbeiter sind geprägt von Überfüllung und Ungezieferbefall. Viele berichten von einem Stundenlohn von nur 10 Dollar, während sie monatliche Pflichtquoten zwischen 600 und 850 Dollar abführen müssen.

„Egal, was passiert, tot oder lebendig“, sagt ein weiterer Arbeiter, der die verzweifelte Lage der nordkoreanischen Arbeitskräfte verdeutlicht. Diese Situation ist Teil einer Strategie des Kim-Regimes, das die Verschickung von Arbeitern ins Ausland seit Jahrzehnten nutzt, um dringend benötigte Devisen zu erhalten.

Die nordkoreanischen Arbeiter erwirtschaften jährlich rund 500 Millionen Dollar, was für das isolierte Land von entscheidender Bedeutung ist. Trotz der hohen Einnahmen bleibt die Lebensqualität der Arbeiter extrem niedrig.

Die internationale Gemeinschaft, einschließlich Organisationen wie Global Rights Compliance, beobachtet die Situation und fordert Verbesserungen der Arbeitsbedingungen. Details bleiben unbestätigt.

Die Entwicklungen in Nordkorea und die Situation der Arbeiter im Ausland stehen im Fokus der globalen Aufmerksamkeit, insbesondere angesichts der militärischen Aktivitäten und der diplomatischen Beziehungen des Landes.

Die nächsten Schritte in der nordkoreanischen Außenpolitik und die Reaktionen auf die internationale Kritik sind abzuwarten.