News orf: Nachfolge des UNO-Generalsekretärs:
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News orf: Nachfolge des UNO-Generalsekretärs:
The wider picture
Die Nachfolge von Antonio Guterres als Generalsekretär der Vereinten Nationen (UNO) wird zunehmend zu einem zentralen Thema in der internationalen Politik. Guterres, der seit 2017 im Amt ist, wird seine zweite Amtszeit, die Ende 2026 endet, nicht verlängern. Dies hat bereits zu einer Vielzahl von Spekulationen und Diskussionen über mögliche Nachfolger geführt.
Die UNO-Generalversammlung wird über den Vorschlag des UNO-Sicherheitsrates zur Nachfolge entscheiden. In diesem Prozess sind mehrere prominente Persönlichkeiten als Bewerber im Gespräch. Michelle Bachelet, die ehemalige Präsidentin Chiles, hat sich offiziell für die Nachfolge beworben. Ihre Kandidatur wird von vielen als bedeutend angesehen, da sie als erfahrene Politikerin gilt.
Ein weiterer möglicher Nachfolger ist Rebeca Grynspan Mayufis, die derzeit die UNO-Handels- und -Entwicklungsorganisation (UNCTAD) leitet. Ihre Expertise in Handelsfragen könnte für die UNO von großem Wert sein. Zudem wird Rafael Grossi, der Chef der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA), als Favorit gehandelt. Seine Erfahrung im Bereich der internationalen Sicherheit und Atompolitik könnte ihn zu einem starken Kandidaten machen.
Ein weiterer Name, der in den Diskussionen auftaucht, ist Macky Sall, der Präsident Senegals. Sall wurde offiziell für das Amt des UNO-Generalsekretärs nominiert und könnte die Unterstützung afrikanischer Staaten gewinnen. Die geopolitischen Spannungen zwischen den fünf ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates – den USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich – werden jedoch entscheidend sein, da sie sich über den nächsten Generalsekretär einigen müssen.
Antonio Guterres hat bereits betont, dass es „eindeutig Zeit für eine Frau an der Spitze der Vereinten Nationen“ sei. Diese Aussage könnte die Diskussion um die Geschlechtergerechtigkeit in Führungspositionen innerhalb der UNO weiter anheizen. Die Frage bleibt, ob die Mitgliedstaaten bereit sind, diese Sichtweise in ihren Entscheidungen zu berücksichtigen.
Die UNO-Generalversammlung hat im November 2025 das Verfahren zur Nachfolge eröffnet, was bedeutet, dass die Diskussionen und Verhandlungen in den kommenden Monaten intensiver werden dürften. Die Unsicherheiten über die endgültige Entscheidung und die möglichen Kandidaten werden weiterhin bestehen. Details bleiben unbestätigt.
Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um zu beobachten, wie sich die Lage entwickelt und welche Kandidaten letztendlich die Unterstützung der Mitgliedstaaten gewinnen können. Die Wahl des nächsten Generalsekretärs könnte weitreichende Auswirkungen auf die internationale Politik und die Rolle der UNO in der Welt haben.