Mineralwasser: Rückgang der Verkaufszahlen in Österreich
poellauer-news >> Trends>> Mineralwasser: Rückgang der Verkaufszahlen in Österreich
Mineralwasser: Rückgang der Verkaufszahlen in Österreich
Warum sind die Verkaufszahlen von Mineralwasser in Österreich 2025 gesunken? Der Absatz fiel um rund 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und lag bei etwa 640 Millionen Litern.
Im Jahr 2025 wurden 614 Millionen Liter Mineralwasser abgefüllt, wobei 57 Prozent des Absatzes auf Mineralwasser mit Kohlensäure entfielen. Diese Zahlen zeigen einen signifikanten Rückgang, der auf verschiedene Faktoren zurückzuführen ist.
Ein wesentlicher Grund für den Rückgang der Verkaufszahlen ist die Einführung des Einwegpfands auf PET-Flaschen. Experten wie Herbert Schlossnikl, der die Bedeutung von natürlichem Mineralwasser in der österreichischen Trinkkultur betont, weisen darauf hin, dass diese Regelung das Kaufverhalten vieler Konsumenten verändert haben könnte.
Die Sammelquote für Einweg-Pfand in Österreich lag 2025 bei 81,5 Prozent, was darauf hindeutet, dass viele Verbraucher bereit sind, ihre Flaschen zurückzugeben, was jedoch auch den Absatz beeinträchtigen könnte.
Zusätzlich zeigt der Mehrweganteil der Abfüllmenge, der bei 25,8 Prozent liegt, dass ein gewisses Bewusstsein für nachhaltige Praktiken unter den Konsumenten vorhanden ist.
Pro Kopf wurden 2025 rund 74 Liter Mineralwasser konsumiert, was im Vergleich zu früheren Jahren einen Rückgang darstellt. Die Veränderungen im Konsumverhalten sind ein Indikator für die Herausforderungen, vor denen die Branche steht.
Das Forum Natürliches Mineralwasser, das seit 1987 zahlreiche österreichische Mineralwassermarken vertritt, könnte in Zukunft Maßnahmen ergreifen, um die Nachfrage zu stabilisieren und das Bewusstsein für die Vorteile von Mineralwasser zu fördern.
Details bleiben unbestätigt, was die langfristigen Auswirkungen der neuen Regelungen auf den Markt betrifft. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Branche anpassen wird und welche Strategien entwickelt werden, um die Verkaufszahlen wieder zu steigern.