Laura privatstiftung: Insolvenzantrag gestellt
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Laura privatstiftung: Insolvenzantrag gestellt
Insolvenzantrag der Laura Privatstiftung
Die Laura Privatstiftung hat am 11. März 2026 einen Insolvenzantrag gestellt. Die Passiva der Stiftung belaufen sich auf über eine Milliarde Euro, was die finanzielle Lage der Stiftung erheblich belastet.
Rechtsanwalt Stefan Geiler wurde als Insolvenzverwalter bestellt. Die erste Tagsatzung ist für den 18. Mai 2026 anberaumt, während Gläubiger ihre Forderungen bis zum 4. Mai 2026 anmelden können.
Im Sommer 2023 betrugen die Vermögenswerte der Stiftung rund 750 Millionen Euro. Diese Werte stehen nun in starkem Kontrast zu den Schulden, die die Stiftung eingegangen ist.
Die Stiftung wurde zur Zahlung von rund einer Milliarde Euro verurteilt, wobei ein Großteil der Forderung auf den Staatsfonds Mubadala entfällt, der 700 Millionen Euro zugesprochen bekam.
Die Laura Privatstiftung wurde 2006 von Rene Benko und seiner Mutter Ingeborg Benko gegründet und ist bekannt für ihren umfassenden Immobilienbestand. Die Stiftung wird als mögliche Privatschatulle von Rene Benko betrachtet, der sich seit mehr als einem Jahr in Untersuchungshaft befindet.
Der Stiftungsvorstand erklärte, dass die Stiftung „wirtschaftlich nicht imstande sei, die sich aus diesen Schiedsurteilen ergebenden Zahlungspflichten zu erfüllen“. Dies deutet auf die ernsten finanziellen Schwierigkeiten hin, mit denen die Stiftung konfrontiert ist.
Zusätzlich haben die Prüfungen des Stiftungsvorstands ergeben, dass gegen die Schiedssprüche keine ausreichenden Erfolgschancen eines Rechtsmittels bestehen.
Die Aufarbeitung des komplexen Geflechts rund um die Stiftung und ihre finanziellen Verbindlichkeiten wird voraussichtlich Jahre in Anspruch nehmen, so Experten.
Details bleiben unbestätigt.