Küchenrolle: VKI Test zeigt gesundheitliche Risiken bei Recyclingprodukten
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Küchenrolle: VKI Test zeigt gesundheitliche Risiken bei Recyclingprodukten
Der VKI hat 15 Küchenrollen getestet, um deren Saugkraft, Hygiene und Gesundheitsrisiken zu bewerten. Die Testergebnisse zeigen, dass Recycling-Küchenrollen gesundheitliche Risiken bergen und in der Funktionalität schlechter abschneiden als Produkte aus frischem Zellstoff.
Sechs Produkte erhielten die Note ‚gut‘. Zwei Produkte schnitten ‚wenig zufriedenstellend‘ ab. In allen getesteten Recyclingprodukten wurden Bisphenole nachgewiesen. Bisphenol A (BPA) gilt als fortpflanzungsschädigend und hormonverändernd.
Key facts:
- 15 Küchenrollen wurden vom VKI getestet.
- Die besten Bewertungen erzielten ‚Plenty Original‘ und ‚Zewa Wisch & Weg Original‘ mit jeweils 73 Punkten.
- Die teuersten Küchenrollen erhielten die besten Bewertungen.
- Recyclingprodukte wiesen höhere Keimwerte auf.
Der VKI rät dringend davon ab, Recyclingpapier mit warmen oder fetthaltigen Speisen zu verwenden. Besonders problematisch ist, dass einige belastete Produkte trotz der Bisphenol-Rückstände mit dem Glas-Gabel-Symbol als lebensmitteltauglich gekennzeichnet sind.
Die Küchenrolle Floralys von Lidl ist ein Beispiel dafür. Sie ist trotz Bisphenol-Rückständen als lebensmitteltauglich gekennzeichnet. Die Wahrscheinlichkeit für optische Aufheller war bei Recyclingprodukten deutlich höher.
In allen Produkten aus Altpapier wurden Bisphenole nachgewiesen, während Rollen aus frischem Zellstoff komplett frei davon waren. Der VKI fordert mehr Transparenz in der Kennzeichnung von Küchenpapier.