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Kroatien führt neues Registrierungssystem für Ferienunterkünfte ein

Kroatien führt ein einheitliches Registrierungssystem für Ferienunterkünfte ein. Jede Ferienwohnung, jedes Zimmer und jedes Apartment benötigt künftig eine Registrierungsnummer. Portale wie Airbnb oder Booking.com dürfen Angebote ohne diese ID nicht mehr listen. Das Ziel: Sterne-Bewertungen sollen den tatsächlichen Standard einer Unterkunft widerspiegeln.

Private Unterkünfte müssen alle zehn Jahre neu kategorisiert werden. Für Hotels und Campingplätze verlängert sich der Turnus von vier auf fünf Jahre. Wer die Kurtaxe nicht abführt, dem droht der Entzug der Betriebserlaubnis. Diese neuen Regeln sollen die Qualität im Tourismus erhöhen.

Doch die Situation wird durch die geplanten Streichungen von Lufthansa kompliziert. Die Airline streicht bis Oktober 2026 rund 20.000 Kurzstreckenflüge. Flüge von München nach Rijeka, Ljubljana und Tivat wurden vorübergehend ausgesetzt. Die Einsparungen betreffen zwar viele Ziele in ganz Europa, deutlich zu spüren sind die Einschnitte aber vor allem auch in Kroatien.

Die Lufthansa plant eine Konzentration auf große Hubs wie Frankfurt und München. Dies könnte den Zugang zu beliebten Zielen im Kvarner beeinträchtigen. Die genauen Auswirkungen der Lufthansa-Streichungen auf die Verbindungen nach Kroatien sind unklar.

In Rab beginnen nach der Saison die Bauarbeiten zur Erweiterung der Hafenmolen. Das neue Restaurant „Marina“ in der Marina Punat wurde im Herbst 2024 eröffnet und schaffte es auf Anhieb in die Top Ten der besten Restaurants in Kroatien.

Die kroatische Kurtaxe beträgt 1,33 Euro pro Person und Nacht. Für einen Liegeplatz in Rab fallen 5 Euro pro Stunde an. Die Charterflotte von In2theblue umfasst 37 Segelyachten, was das Angebot für Touristen erweitert.

Die Zukunft der Flüge nach Rijeka, Ljubljana und Tivat bleibt unsicher. Auch ob weitere Airlines ähnliche Schritte unternehmen werden, ist noch nicht abzusehen.