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Karin Kneissl: Mögliche Aberkennung der Staatsbürgerschaft

Aktuelle Entwicklungen

Am 11. März 2026 hat die NEOS-Partei einen Bericht an die österreichischen Behörden eingereicht, in dem sie die möglichen Auswirkungen von Karin Kneissls Handlungen auf die Interessen der Republik Österreich thematisiert. Kneissl, die seit mehreren Jahren in Russland lebt, sieht sich nun der Gefahr gegenüber, ihre österreichische Staatsbürgerschaft zu verlieren.

Die NEOS-Partei argumentiert, dass Kneissls Äußerungen über Österreich und den Ukraine-Krieg schädlich für das Ansehen des Landes sind. Dominik Oberhofer, ein Vertreter der Partei, äußerte: „Die Äußerungen bergen jedenfalls die Gefahr, geeignet zu sein, negative Auswirkungen auf die außenpolitischen Interessen der Republik Österreich zu entfalten.“ Diese Aussagen unterstreichen die Besorgnis über Kneissls Einfluss und ihre Verbindungen zu russischen Medien.

Kneissl hat in der Vergangenheit erhebliche Beträge von russischen Medien erhalten, darunter etwa 244.000 Euro vom G.O.R.K.I.-Institut zwischen September 2023 und Juli 2025 sowie rund 90.000 Euro von dem Propagandasender RT. Diese finanziellen Verbindungen werfen Fragen über ihre Loyalität und die Auswirkungen auf ihre Staatsbürgerschaft auf.

Zusätzlich wird berichtet, dass Kneissl zwischen Februar 2024 und Juli 2025 insgesamt etwa 8,36 Millionen Rubel, was ungefähr 90.000 Euro entspricht, von RT erhalten hat. Diese Zahlungen sind Teil der Bedenken, die die NEOS-Partei geäußert hat.

Die österreichische Staatsbürgerschaftsgesetzgebung erlaubt die Aberkennung der Staatsbürgerschaft, wenn ein Bürger die Interessen der Republik schädigt. Oberhofer betont: „Um der Schädigung entgegenzuwirken, ist eine weitgehende Abgrenzung zur Person notwendig, was nur durch die Aberkennung der Staatsbürgerschaft effektiv sichergestellt ist.“

Details über Kneissls aktuelle Staatsbürgerschaft sind unklar, insbesondere da sie auch die russische Staatsbürgerschaft angenommen haben könnte. Dies wirft die Frage auf, ob sie überhaupt noch österreichische Bürgerin ist.

Kneissls letzte bekannte Wohnadresse in Österreich war in Niederösterreich, was die Diskussion über ihre Rückkehr und die Auswirkungen auf ihre politische Karriere weiter anheizt. Die Unsicherheiten über ihre Staatsbürgerschaft und die rechtlichen Schritte der NEOS-Partei könnten weitreichende Folgen für Kneissl und ihre Verbindungen zu Russland haben.

Die Situation bleibt angespannt, während die NEOS-Partei und die österreichischen Behörden die nächsten Schritte in dieser Angelegenheit prüfen. Details bleiben unbestätigt.