Jos pirkner: Ein Verlust für die Osttiroler Kunstszene
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Jos pirkner: Ein Verlust für die Osttiroler Kunstszene
Ein Verlust für die Osttiroler Kunstszene
„Mit dem Tod von Jos Pirkner verliert Osttirol eine außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeit“, so ein ungenannter Kommentator über den Verlust des 98-jährigen Künstlers, der am 10. März 2026 im BKH Lienz verstorben ist.
Pirkner, geboren 1927 in Sillian, galt als Doyen der Osttiroler Kunstszene und hinterlässt ein beachtliches Oeuvre an monumentalen Werken, viele davon in den Kirchen der Region. Sein bekanntestes Werk, die „Bullen von Fuschl“, ist eine 22 Meter lange Gruppe aus 14 überlebensgroßen Stieren und gilt als die größte Bronzeplastik Europas.
Die Kunst war für Pirkner mehr als nur ein Beruf; „Die Kunst war sein Gebet“, wird über ihn gesagt. Diese Leidenschaft führte ihn zu internationaler Anerkennung, insbesondere für seine unverwechselbare Handschrift in der Metallplastik.
Nach seiner Rückkehr aus den Niederlanden im Jahr 1978 lebte und arbeitete Pirkner in Tristach, Osttirol. Während seiner mehr als 25 Jahre in den Niederlanden entwickelte er nicht nur seine künstlerischen Fähigkeiten, sondern heiratete auch 1966 seine Frau Joke.
Im Jahr 2018 erhielt Pirkner den Silvesterorden, eine der höchsten Auszeichnungen der katholischen Kirche, was seine Bedeutung in der Kunst- und Kulturszene unterstreicht.
„Man musste ihn erleben, um das zu spüren“, sagt ein weiterer Kommentator, der die Einzigartigkeit von Pirkner und seine Fähigkeit, Emotionen durch Kunst auszudrücken, hervorhebt.
Sein Tod hinterlässt eine Lücke in der Osttiroler Kunstszene, die schwer zu füllen sein wird. Details bleiben unbestätigt, aber sein Erbe wird durch die vielen Werke, die er geschaffen hat, weiterleben.
Jos Pirkner wird am 2. Dezember 2026 99 Jahre alt geworden sein, was die Tragik seines frühen Todes noch verstärkt. Sein Einfluss auf die Kunst wird weiterhin spürbar sein, während die Region um ihn trauert.