Johanna Rachinger: Wechsel an der Spitze der Österreichischen Nationalbibliothek
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Johanna Rachinger: Wechsel an der Spitze der Österreichischen Nationalbibliothek
Die Österreichische Nationalbibliothek steht vor einem bedeutenden Wechsel in der Führung. Michaela Mayr wird ab dem 1. April 2026 die Position der Generaldirektorin übernehmen, nachdem Johanna Rachinger aus gesundheitlichen Gründen abberufen wurde. Rachinger hatte 24 Jahre lang die Geschicke der Bibliothek geleitet und wird für ihren Mut zur Veränderung und ihren Beitrag zur Stärkung der Institution in Erinnerung bleiben.
Michaela Mayr, die zuvor als Stellvertreterin von Rachinger tätig war, hat seit Dezember 2025 bereits die interimistische Leitung der Nationalbibliothek inne. Ihre Ernennung ist ein Zeichen für Kontinuität, da sie seit 18 Jahren im Haus ist und von Rachinger für den Aufbau des Web-Archivs geholt wurde.
Die Österreichische Nationalbibliothek verzeichnete im Jahr 2024 rund 1,3 Millionen Besucherinnen und Besucher und verfügt über eine Reserve von 12 Millionen Euro. Diese Zahlen unterstreichen die zentrale Rolle der Bibliothek im kulturellen Leben Österreichs.
Richard Starkel bleibt weiterhin wirtschaftlicher Geschäftsführer der Bibliothek, während die Verträge von Mayr und Starkel eine Laufzeit von fünf Jahren haben. Mayr äußerte sich zu ihrer neuen Rolle: „Es erfüllt mich mit großer Freude und ist mir ein Privileg, künftig als Generaldirektorin, gemeinsam mit den engagierten Mitarbeiter:innen, die Österreichische Nationalbibliothek gestalten zu dürfen.“
Sie betonte auch die Bedeutung der Bibliothek für den Zugang zu Wissen und Kultur: „Die Österreichische Nationalbibliothek bewahrt nicht nur unser reichhaltiges kulturelles Erbe, sondern eröffnet vielfältige Zugänge zu Wissen, Kultur und Bildung.“
Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich die Veränderungen unter der neuen Leitung auf die Strategie und die Angebote der Bibliothek auswirken werden. Details bleiben unbestätigt.