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Joel schwärzler: Knappes Finale in Lugano und neues Karrierehoch

ST.BRIEUC/LUGANO/PSZCYNA/ACAPULCO. Am Sonntag sichert sich Sebastian Ofner seinen fünften Titel auf der ATP Challenger Tour. Ein weiterer Steirer, Sebastian Sorger, feiert seinen zweiten ITF-Sieg. Joel Schwärzler in Lugano und Alexander Erler in Acapulco müssen sich in ihren Doppel-Finalspielen geschlagen geben.

Obwohl es in diesem Jahr für die österreichischen Tennisherren noch nicht optimal lief, haben die heimischen Spieler in der vergangenen Woche ein starkes Lebenszeichen von sich gegeben.

Ofner feiert seinen ersten Titel seit dem Turnier in Salzburg im Juli 2023

Im Jahr 2026 hatte Sebastian Ofner (ATP 132) vor dem ATP Challenger 100 Turnier in St. Brieuc lediglich einen Sieg bei internationalen Wettbewerben vorzuweisen (1. Runde Qualifikation Australian Open).

In dieser Woche konnte der Steirer in Frankreich gleich fünf Siege verbuchen. Im Finale des französischen Challenger-Turniers setzte sich Ofner gegen den Franzosen Pierre-Hugues Herbert (ATP 182) mit 6:4, 7:5 durch. In der Weltrangliste wird der Brucker voraussichtlich einen Platz unter den Top 110 erreichen. Für Ofner geht es jedoch bereits in der kommenden Woche weiter, wo er in der ersten Runde des ATP Challengers in Thionville auf den Briten George Loffhagen (ATP 210) trifft.

Sebastian Sorger holt sich in Polen seinen zweiten Titel auf ITF-Niveau.

Sebastian Sorger (ATP 561) lässt im Finale des ITF M 25 Events in Pszczyna seinem Widersacher Mae Malige (ATP 519) keine Möglichkeit und sichert sich den Sieg mit 6:2, 6:1. Nach seinem Triumph in Telfs im Juli 2025 ist dies bereits der zweite ITF-Turniersieg für den Steirer.

Joel Schwärzler verliert gegen Piros in drei Durchgängen.

Der Vorarlberger Joel Schwärzler (ATP 242) musste am Sonntag im Finale des ATP 75 Challengers in Lugano eine knappe Niederlage gegen seinen ehemaligen Teamkollegen von Union Stein&Co Mauthausen, Zsombor Piros (ATP 180), hinnehmen und verlor mit 5:7, 6:4, 3:6.

Dennoch kann der 20-Jährige mit seiner Turnierwoche in der Schweiz zufrieden sein. Der Österreicher hat gezeigt, dass er auch auf Hartplatz in der Halle bestehen kann. Zudem wird Schwärzler am Montag ein neues Karrierehoch erreichen. Im Live-Ranking befindet er sich auf Platz 214.

Alexander Erler kann den Titel von 2023 nicht verteidigen

Im Jahr 2023 sicherte sich Alexander Erler zusammen mit seinem damaligen Doppelpartner Lucas Mieder den Titel beim mexikanischen Turnier in Acapulco. 2026 erreichte der Tiroler erneut das Finale des ATP 500 Events, diesmal an der Seite von Robert Galloway aus den USA. Im Endspiel trafen sie auf niemand Geringeren als Alexander Zverev und den Doppelspezialisten Marcelo Melo, mussten sich jedoch mit 3:6, 4:6 geschlagen geben.