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Internationaler frauentag: Tausende für Frauenrechte in Graz

Demonstration in Graz

Am 7. März 2026 mobilisierten sich in Graz rund 5000 Menschen, um für Frauenrechte zu demonstrieren, einen Tag vor dem internationalen Frauentag. Diese Veranstaltung unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen, mit denen Frauen in der Gesellschaft konfrontiert sind.

Ungleichheit in der Care-Arbeit

Die Demonstration fand vor dem Hintergrund von alarmierenden Statistiken zur Care-Arbeit statt. Frauen leisten im Durchschnitt 3 Stunden und 58 Minuten Care-Arbeit pro Tag, während Männer nur 2 Stunden und 26 Minuten aufwenden. Diese ungleiche Verteilung zeigt sich besonders bei Müttern mit kleinen Kindern, wo die Care Gap bei 130 Prozent liegt.

Reaktionen und Stimmen

Die Athletin Sina Höllerl äußerte sich zu den Herausforderungen im Sport: „Wir haben in den letzten Jahren mehr Erfolge gefeiert als viele Männerteams – und trotzdem spielen wir vor deutlich weniger Publikum.“ Diese Aussage verdeutlicht die Diskrepanz in der Sportberichterstattung, wo 79 Prozent der Berichterstattung Männer zeigen.

Auch Emma Felbermayr betonte die Gleichheit der Geschlechter im Sport: „Rein körperlich gibt es keinen Grund, warum eine Frau nicht Formel-1-Weltmeisterin werden kann.“ Diese Worte spiegeln den Kampf um Gleichheit in verschiedenen Lebensbereichen wider.

Ein Blick auf die Zukunft

Die Veranstalter und Unterstützer der Demonstration, darunter Georg Wawer, erklärten: „Wir machen weiter, bis wir 50:50 haben.“ Diese Entschlossenheit zeigt, dass der Kampf um Gleichheit und Sichtbarkeit für Frauen in der Gesellschaft und im Sport weiterhin im Fokus steht.

Der internationale Frauentag wird auch in diesem Jahr als Plattform genutzt, um auf die ungleiche Verteilung der Care-Arbeit und die Notwendigkeit von Veränderungen aufmerksam zu machen. Die Stimmen der Demonstranten und der Athleten sind ein klarer Aufruf zur Gleichstellung der Geschlechter.

Details remain unconfirmed.