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ID Austria: Digitale Identität für Tiroler und Nicht-Tiroler ab 2026

Ab dem 1. April 2026 wird ID Austria auch an Nicht-Austrianer in den Bezirkshauptmannschaften Imst, Reutte und Lienz in Tirol ausgegeben. Derzeit nutzen über 440.000 Menschen in Tirol ID Austria, was mehr als 65% der Tiroler Bevölkerung entspricht. Im nationalen Durchschnitt liegt die Nutzung von ID Austria in Österreich bei rund 61%.

In der Zeit von Mai bis August 2026 werden in Österreich über 300.000 ID Austria-Zertifikate ablaufen. Diese Zertifikate sind bis zu fünf Jahre gültig und können nur vor Ablauf erneuert werden. Nicht-Austrianer müssen einen neuen Antrag bei einer Registrierungsbehörde stellen, wenn ihr Zertifikat abgelaufen ist.

„Die ID-Austria hat sich für die Tirolerinnen und Tirolern in vielen Bereichen als digitaler Identitätsnachweis bewährt“, sagte Anton Mattle. Mario Gerber fügte hinzu: „Unser Ziel ist es, den Zugang zu staatlichen Leistungen so einfach und niederschwellig wie möglich zu gestalten.“

Zusätzlich wird erwartet, dass in diesem Jahr 200 weitere Partnerunternehmen zu den bereits bestehenden 130 privaten Dienstleistern für ID Austria hinzukommen. Mehr als 20 Anwendungsfälle von ID Austria sind bereits in der österreichischen Wirtschaft umgesetzt worden, wie Alexander Pröll erklärte: „Mit der ID Austria sind bereits mehr als 20 Anwendungsfälle in der österreichischen Wirtschaft umgesetzt.“

Markus Vesely betonte die Wichtigkeit der rechtzeitigen Prüfung und Verlängerung der Zertifikate: „Wer sein Zertifikat rechtzeitig prüft und verlängert, stellt sicher, dass diese Angebote weiterhin ohne Unterbrechung genutzt werden können.“

Die Einführung von ID Austria stellt einen bedeutenden Schritt in der Digitalisierung der Verwaltungsdienste in Österreich dar. Die digitale Identität erleichtert den Zugang zu verschiedenen administrativen Dienstleistungen und verbessert die Nutzererfahrung für Bürger und Unternehmen.

Details bleiben unbestätigt.