Id austria: Altersverifikation und Social-Media-Verbot in Österreich:
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Id austria: Altersverifikation und Social-Media-Verbot in Österreich:
Die österreichische Regierung plant ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige. Die Umsetzung des Verbots ist derzeit unklar, ein Gesetzesentwurf wird in den kommenden Monaten erwartet.
Die Altersverifikation soll datensparsam erfolgen, ohne persönliche Daten an Plattformbetreiber zu übermitteln. Fabian Fischer erklärte: „Wir wollten uns ansehen, wie Alter online festgestellt werden kann.“ In anderen Ländern, wie Griechenland, müssen Eltern eine App installieren, um den Zugriff auf Social Media für ihre Kinder zu blockieren.
In Australien wird das Alter häufig biometrisch geschätzt oder mit Ausweisdokumenten abgeglichen. Bei einem Datenleck auf Discord wurden 2025 mehr als 70.000 Ausweisdokumente kompromittiert. Die ID Austria übermittelt standardmäßig Name und Geburtsdatum, was mehr Informationen als nötig für eine Altersprüfung liefert.
Alterskontrollen betreffen nicht nur Jugendliche; auch Erwachsene müssen sich künftig regelmäßig ausweisen. Viele der diskutierten Lösungen setzen ein aktuelles Smartphone voraus, was die Zugänglichkeit für einige Nutzer einschränken könnte.
Ein Social-Media-Verbot könnte den Alltag im Netz spürbar verändern. Die EU plant zwei Projekte zur Altersfeststellung: eine Altersfeststellungs-App und das ‚European Digital Identity Wallet‘. Diese Systeme sollen verhindern, dass Nutzer über verschiedene Dienste hinweg verfolgt werden können.
Die Studie der AK Wien und der ÖAW zeigt mögliche Wege zur Altersverifikation auf. Details bleiben unbestätigt, insbesondere die genauen technischen Lösungen für die Altersverifikation und die spezifischen Portale, die unter das Social-Media-Verbot fallen werden.
Die Strafen für Verstöße gegen das Social-Media-Verbot sind ebenfalls nicht definiert. Fabian Fischer merkte an: „Ein Social-Media-Verbot mag politisch gewollt sein – technisch und gesellschaftlich bringt es aber eine Reihe neuer Probleme mit sich.“