Hungary elections: Ungarn Wahlen 2026: Ein historischer Wahltag
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Hungary elections: Ungarn Wahlen 2026: Ein historischer Wahltag
„Danke, Ungarn!“ sagte Péter Magyar, der Vorsitzende der Tisza-Partei, nach dem Öffnen der Wahllokale um 6 Uhr morgens am 12. April 2026. Diese Wahl markiert einen entscheidenden Moment in der ungarischen Politik, da die Tisza-Partei laut ersten Ergebnissen in 95 von 106 Wahlkreisen führt.
Viktor Orbán, der seit 16 Jahren an der Macht ist, äußerte sich ebenfalls zu den Wahlen: „Die Verantwortung und Möglichkeit zu regieren wurde uns nicht gegeben.“ Dies deutet auf die Herausforderungen hin, mit denen seine Partei, Fidesz, konfrontiert ist, die laut den letzten Umfragen nur 30 % der Stimmen erhält.
Die Wahlbeteiligung bis 18:30 Uhr betrug über 77 Prozent, was einen Rekord in der postkommunistischen Geschichte Ungarns darstellt. Dies zeigt das große Interesse der Wähler an diesem Wahlprozess, der als eine Feier der Demokratie beschrieben wurde.
Die Tisza-Partei wird voraussichtlich mehr als 130 Mandate im 199 Sitze umfassenden Parlament gewinnen, während Fidesz mit 38,83 % der Stimmen hinter Tisza mit 52,49 % zurückbleibt. Im Vergleich dazu erhielt Fidesz bei den Wahlen 2022 noch 52 % der Stimmen.
Die letzte Medián-Umfrage hatte Tisza bei 48 % und Fidesz bei 30 % gesehen, was die aktuellen Trends bestätigt. Mi Hazánk, eine weitere politische Partei, erhielt nur 4 % der Stimmen und wird voraussichtlich keine Sitze im Parlament gewinnen.
Die Wahlen sind besonders bemerkenswert, da Ungarn seit 20 Jahren keine vollständig offene Wahlkampagne erlebt hat. Gergely Gulyás, ein führender Fidesz-Politiker, berichtete von zahlreichen Unregelmäßigkeiten während des Wahlprozesses.
Die endgültigen Wahlergebnisse werden erst am 18. April 2026 bekannt gegeben. Details bleiben unbestätigt, insbesondere die genaue Anzahl der dualen Staatsbürger aus der Slowakei, die an den Wahlen teilnehmen.