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Goldpreis fällt: Siebter Rückgang in Folge

Der Goldpreis fiel am Donnerstag den siebten Tag in Folge und gab im Tagesverlauf zeitweise um bis zu 1,5 Prozent nach. Am Nachmittag notierte Spot-Gold in Singapur 1,2 Prozent tiefer bei 4.760,71 Dollar je Unze. Dies ist ein deutlicher Rückgang, insbesondere im Vergleich zu dem Rekordhoch von mehr als 5.595 Dollar je Unze, das Gold Ende Januar erreicht hatte.

Seit Beginn des Kriegs am 28. Februar ist der Goldpreis um fast 9 Prozent gefallen, obwohl er seit Jahresbeginn noch immer um mehr als 10 Prozent im Plus liegt. Diese Entwicklung wird durch mehrere Faktoren beeinflusst, darunter die Entscheidung der US-Notenbank Fed, den Leitzins am Mittwoch unverändert zu belassen, und die Anzeichen, dass für den Rest des Jahres nur noch eine Zinssenkung signalisiert wird.

Zusätzlich setzen steigende Ölpreise und neue Inflationssorgen den Goldpreis unter Druck. Eine stärkere US-Währung verteuert in Dollar gehandelte Rohstoffe für Käufer außerhalb der Vereinigten Staaten. Nicholas Frappell von ABC Refinery wies darauf hin, dass die Dollarstärke und der insgesamt straffere Kurs vieler Zentralbanken kurzfristig ein schwieriges Umfeld für Gold schaffen.

Christopher Wood, globaler Aktienstratege bei Jefferies, äußerte die Meinung, dass Gold vorerst an einem Hoch angekommen sei und sich nun in einer Bandbreite zwischen 4.500 und 5.500 Dollar je Unze bewegen dürfte. Diese Prognose deutet darauf hin, dass die Marktteilnehmer vorsichtig bleiben sollten, während sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter entwickeln.

Details bleiben unbestätigt.