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Dynamo Dresden: Ausschreitungen beim Spiel gegen Hertha BSC

Am 4. April 2026 fand in Dresden ein spannendes Fußballspiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC statt. Die Partie begann ohne besondere Vorkommnisse, doch in der 19. Minute kam es zu einem unerwarteten Vorfall.

Dynamo Hooligans stürmten aus ihrem Fan-Block in Richtung des Gästeblocks, was zu Auseinandersetzungen zwischen den Fans beider Mannschaften führte. Die Polizei musste eingreifen und die Hooligans zurück in ihren Block drängen.

Das Spiel wurde aufgrund der Ausschreitungen unterbrochen, wobei der Spielstand zu diesem Zeitpunkt 0:0 betrug. Die Unterbrechung dauerte rund 20 Minuten, bevor das Spiel nach 15 Minuten wieder angepfiffen wurde.

Ein möglicher Auslöser der Ausschreitungen war ein Fahnenklau, der die Gemüter erhitzte. Sören Gonther, ein Spieler von Dynamo, äußerte sich betroffen: „Das ist in dem Moment sehr unwirklich. Das hat auf dem Fußballplatz überhaupt nichts zu suchen. Wir stehen alle ein Stück weit unter Schock.“

Nach der Wiederaufnahme des Spiels erzielte Hertha BSC in der zweiten Halbzeit das einzige Tor der Partie. Josip Brekalo von Hertha BSC erhielt zudem eine rote Karte, was die Situation weiter anheizte.

Die Polizei bildete eine Kette vor dem Heimblock, um weitere Ausschreitungen zu verhindern. Corni Küpper, ein Fanvertreter, bezeichnete die Vorfälle als „ein Schlag in die Magengrube für alle Fußballfans.“

Stephan Zimmermann, Geschäftsführer von Dynamo Dresden, distanzierte sich klar vom Verhalten der Hooligans und sagte: „Das ist nicht das, wofür wir stehen, arbeiten und kämpfen. Das wollen wir nicht sehen.“

Peter Görlich, ebenfalls in einer verantwortlichen Position, entschuldigte sich bei allen Beteiligten im Stadion: „Ich kann mich nur bei allen Beteiligten im Stadion entschuldigen.“

Die Vorkommnisse stehen im Kontext der Diskussion um verschärfte Stadionverbotsrichtlinien, die nach solchen Ereignissen immer wieder aufkommen. Details remain unconfirmed.