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Chinesische Wechselrichter

Die EU hat die Förderung für Energieprojekte gestoppt, die auf Wechselrichter chinesischer Hersteller zurückgreifen. Diese Entscheidung trat am 1. April 2026 in Kraft. Die EU-Kommission äußerte Sicherheitsbedenken, um mögliche Blackouts zu verhindern.

Chinesische Hersteller kontrollieren rund 80 Prozent des Weltmarktes für Wechselrichter. Diese Geräte sind notwendig, um Gleichspannung in Wechselspannung umzuwandeln. Die EU befürchtet, dass bestimmte Drittstaaten die technische Möglichkeit haben, durch diese Wechselrichter Blackouts in der EU zu verursachen.

Das Förderverbot gilt auch für Wechselrichter aus Russland, Nordkorea und Iran. Die Europäische Investitionsbank (EIB) finanziert einen großen Teil der Solarprojekte in der EU. Schätzungen zeigen, dass 20 Prozent industrieller Solaranlagen von der EIB unterstützt werden.

Wichtige Fakten:

  • Die EIB verwaltet 17 Milliarden Euro an Finanzierungen für Wind- und Sonnenenergie.
  • Wechselrichter machen etwa 5 Prozent der Kosten für industrielle Solaranlagen aus.
  • Rund 30 Prozent von Windparks an Land werden ebenfalls von der EIB finanziert.

Ein Kommissionsbeamter erklärte: „Wir haben nun ausreichende Beweise, die belegen, dass bestimmte Drittstaaten die technischen Möglichkeiten haben, Blackouts in der EU durch Wechselrichter zu verursachen.“ Ein weiterer Beamter wies darauf hin, dass das Hacking von Photovoltaik-Panels zwar teuer sei, jedoch keinen Blackout erzeugen würde.

Die Kommission plant, auf Wechselrichter aus Ländern wie Japan, Südkorea, den USA und der Schweiz zurückzugreifen. Diese Entscheidung könnte erhebliche Auswirkungen auf die europäische Energieinfrastruktur haben.