Buckelwal in der Wismarbucht: Ein besorgniserregendes Ereignis
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Buckelwal in der Wismarbucht: Ein besorgniserregendes Ereignis
Der Buckelwal hat sich seit dem 31. März in der Wismarbucht festgesetzt. Er schwamm am Montagmorgen bei steigendem Wasserstand los, stoppte jedoch kurz darauf. Dieser Vorfall hat besorgniserregende Fragen zu seinem Gesundheitszustand aufgeworfen.
Der Wal hatte sich zuvor über 20 Tage an derselben Position in der Wismarer Bucht aufgehalten. Während dieser Zeit wurde er von Booten begleitet, die versuchten, ihn ins offene Meer zu lenken. Es ist unklar, ob der Wal in der Lage ist, selbstständig ins offene Meer zu schwimmen.
Er wiegt etwa zwölf Tonnen und könnte Schmerzen haben oder verletzt sein, was seine Bewegungen beeinflusst. Laut Till Backhaus ruht sich der Wal aus — dies könnte ein Hinweis auf seine gesundheitliche Verfassung sein.
Die Tiefe des Fahrwassers im Kirchsee beträgt nur 2,5 bis 3 Meter. Karin Walter-Mommert beschreibt es als ein Nadelöhr, durch das der Wal durch muss. Dies stellt eine weitere Herausforderung für seine Rückkehr ins offene Meer dar.
Der Wal hat sich seit März bereits viermal an verschiedenen Stellen gestrandet. Dies deutet darauf hin, dass er Schwierigkeiten hat, sich fortzubewegen oder geeignete Routen zu finden. Fabian Ritter äußert: „Dieser Wal macht, was er will.“
Boris Culik fügt hinzu: „Wenn er jetzt gemütlich mit dem Bauch auf einer Sandbank liegt und oben schaut das Blasloch raus, alles gut.“ Dennoch bleibt die Frage offen, ob dies wirklich ein gutes Zeichen ist.
Details bleiben unbestätigt. Der Wasserstand in der Lübecker Bucht sollte ab Montagmittag bis Dienstag wieder sinken. Dies könnte dem Wal neue Möglichkeiten bieten, aber die Unsicherheiten über seinen Zustand bleiben bestehen.