benko stiftung — AT news

Benko Stiftung: Millionen in Liechtenstein entdeckt

In Liechtenstein wurden 16 Millionen Euro in Schließfächern der Ingbe-Stiftung entdeckt, was den Druck auf das Umfeld des insolventen René Benko erhöht. Die Schließfächer enthielten 14 Millionen Euro in Goldbarren und Bargeld in Dollar sowie Schweizer Franken.

Vor dieser Entdeckung war die Situation für die Familie Benko angespannt. Die Ingbe-Stiftung, die nach Ingeborg Benko benannt ist, der Mutter von René Benko, erhielt zwischen 2017 und 2023 rund 100 Millionen Euro von Signa-Gesellschaften.

Die Öffnung der Schließfächer erfolgte unter notarieller Aufsicht und wurde durch einen Masseverwalter der Benko-Insolvenz erwirkt. Ein Gericht in Liechtenstein muss nun entscheiden, wem das Geld gehört.

Wichtige Fakten:

  • Die Ingbe-Stiftung hat Geld von René Benko erhalten.
  • Begünstigte sind Familienmitglieder.
  • Unklar ist, ob das Geld der Insolvenzmasse von René Benko zugute kommt.

Benkos Anwalt erklärte, dass das Geld nicht ihm gehöre, da er nicht Begünstigter sei. Diese Aussage könnte die rechtlichen Auseinandersetzungen um die Gelder weiter anheizen.

Die Ingbe-Stiftung wurde 2014 zur „Versorgung von Benkos Liebsten“ gegründet. Dies wirft Fragen zur Transparenz und zu den finanziellen Verflechtungen innerhalb der Familie auf.

Die nächsten Schritte werden entscheidend sein. Ein Gericht wird bald eine Entscheidung treffen müssen, die erhebliche Auswirkungen auf die Familie Benko haben könnte.