Arbeit: Neue Athlet:innenkommission des ÖOC setzt sich für Olympia-Teilnehmer:innen ein
poellauer-news >> Trends>> Arbeit: Neue Athlet:innenkommission des ÖOC setzt sich für Olympia-Teilnehmer:innen ein
Arbeit: Neue Athlet:innenkommission des ÖOC setzt sich für Olympia-Teilnehmer:innen ein
Die neu gewählte Athlet:innenkommission des Österreichischen Olympischen Comité (ÖOC) stellt eine zentrale Frage: Wie können die Interessen der österreichischen Olympia-Teilnehmer:innen besser vertreten werden? Die Antwort ist klar. Sie setzt sich aktiv für die Belange der Athlet:innen ein.
Magdalena Krssakova, die zur Vorsitzenden gewählt wurde, betont: „Olympia hat für mich einen unglaublich hohen Stellenwert.“ Die Kommission besteht aus sieben Mitgliedern, die Vertreter:innen aus Sommer- und Wintersport vereinen. Ihre erste Sitzung fand im ÖOC-Büro in Wien statt.
Jochen Danninger, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, äußerte sich zur aktuellen Arbeitsmarktlage. In Österreich arbeiten lediglich 7,1 % der Teilzeitbeschäftigten unfreiwillig Teilzeit. Im EU-Schnitt liegt dieser Wert bei 17,8 %. Dies zeigt den Unterschied zur europäischen Realität.
„Faire Arbeit heißt auch Fairness für Betriebe“, sagte Danninger. Der Fachkräftemangel könnte die österreichische Wirtschaft bedrohen, wenn nicht mehr Vollzeitarbeitende gewonnen werden. Aktuell kommen auf drei Arbeitssuchende mit Vollzeitwunsch nur eine offene Vollzeitstelle. Für Teilzeitstellen sind es sogar sechs.
Die Athlet:innenkommission wird Impulsgeberin für Themen im österreichischen Spitzensport sein. Diese Entwicklung könnte auch Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen von Athlet:innen haben. Florian Gosch, ein weiteres Mitglied der Kommission, betont: „Die Perspektive der Athlet:innen ist unverzichtbar für moderne Verbandsarbeit.“
Die nächsten Olympischen Spiele finden 2028 in Los Angeles statt. Es bleibt abzuwarten, welche Maßnahmen die Kommission bis dahin umsetzen kann.