Ahmadinejad: Tod des ehemaligen iranischen Präsidenten bei Luftangriff
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Ahmadinejad: Tod des ehemaligen iranischen Präsidenten bei Luftangriff
Der Artikel wurde zuletzt um 16:33 Uhr überarbeitet. Mahmud Ahmadinejad kam bei einem Luftangriff in Teheran ums Leben.
Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Ilna war der 69-Jährige zum Zeitpunkt des Angriffs in seinem Haus im Osten der Hauptstadt zusammen mit seinen Leibwächtern. Am Sonntag wurden zudem bei einem US-israelischen Militärangriff auf den Iran, so das US-Verteidigungsministerium, drei Soldaten getötet. Fünf weitere Soldaten erlitten schwere Verletzungen, wie das US-Kommando für den Nahen Osten (Centcom) am Sonntag über den Onlinedienst X mitteilte. Es wurden keine Informationen zu den Standorten oder zur Identität der gefallenen Soldaten bereitgestellt.
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Ahmadinejad leitete den Iran von 2005 bis 2013. Zu Beginn wurde er als Favorit des herrschenden schiitischen Klerus sowie der Hardliner und Konservativen im Parlament angesehen. Gegen Ende seiner Amtszeit wuchs die Kritik an Ahmadinejads Kurs. Seine strikte Haltung in der Atompolitik führte zu internationalen Sanktionen, die das Land in eine tiefgreifende Wirtschaftskrise stürzten. Aufgrund seiner militärischen Drohungen gegen Israel und der Leugnung des Holocaust war der Iran international isoliert. Selbst seine Unterstützer wandten sich zunehmend von ihm ab, und selbst unter den Hardlinern war er am Ende seiner Amtszeit umstritten.
Während seiner Präsidentschaft stützte sich Ahmadinejad stark auf die Revolutionsgarden (IRGC). Im Gegenzug sicherte er ihnen Vorteile bei Privatisierungen und Einfluss über wichtige Wirtschaftssektoren. Obwohl er als Ziehsohn des mittlerweile verstorbenen Ayatollah Ali Khamenei galt, entwickelte er sich gegen Ende seiner Amtszeit und darüber hinaus zu einer unberechenbaren Opposition innerhalb des Systems. Gegen Ende seiner Amtszeit wuchs die Kritik an Ahmadinejads Kurs.
Sein Bestreben, die Autorität des gewählten Präsidenten im Verhältnis zum Klerus zu stärken – insbesondere durch den offenen Konflikt um das Geheimdienstministerium im Jahr 2011 – führte zu einem Bruch mit dem Obersten Führer. In den folgenden Jahren wurde er politisch an den Rand gedrängt; der Wächterrat schloss ihn 2017, 2021 und 2024 von den Präsidentschaftswahlen aus. Mahmud Ahmadinejad wurde bei einem Luftangriff in Teheran getötet.
Bei iranischen Raketenangriffen auf Israel gab es acht Todesopfer.
Am Sonntag wurden bei einem iranischen Raketenangriff auf Israel mindestens acht Personen getötet. Berichten der Polizei zufolge traf eine Rakete ein Gebäude in der Stadt Beit Shemesh, die westlich von Jerusalem liegt. Die Rettungskräfte gaben an, dass sie zudem 28 Verletzte, darunter zwei schwer Verletzte, geborgen hätten. Das betroffene Gebäude sei eingestürzt. Mahmud Ahmadinejad wurde bei einem Luftangriff in Teheran getötet.
Am Samstagmorgen führten die USA und Israel umfangreiche Luftangriffe auf den Iran durch. Bei den Attacken in Teheran wurde der höchste iranische Führer, Ayatollah Ali Khamenei, getötet. In der Folge reagierte der Iran mit Angriffen auf Israel sowie US-Militäreinrichtungen in mehreren Ländern der Golfregion. Neun Personen verloren seitdem in Israel ihr Leben. Am Sonntag setzten sich die wechselseitigen Angriffe fort. Mahmud Ahmadinejad wurde ebenfalls bei einem Luftangriff in Teheran getötet.
Leitartikel Leitartikel Leitartikel: Dieses Regime lässt sich nicht durch Bombardierungen beseitigen. Wie kann die unbewaffnete Bevölkerung Irans das Regime stürzen? Selbst Hardliner wandten sich von Ahmadinejad ab. von Hermann Neumüller
Drei Verstorbene in den Emiraten – ein Versterbender in Kuwait
Bei den iranischen Gegenangriffen wurden am Sonntag in der Golfregion mehrere Personen getötet. Laut dem Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate kamen drei Menschen ums Leben, die Staatsbürger aus Pakistan, Nepal und Bangladesch waren. Zudem wurden 58 weitere Personen verletzt. Mahmud Ahmadinejad wurde bei einem Luftangriff in Teheran getötet.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden 165 ballistische Raketen identifiziert. Davon wurden 152 neutralisiert. Zudem wurden 541 iranische Drohnen registriert, von denen 506 abgefangen und zerstört wurden.
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Auch aus Kuwait wurden Berichte über Opfer durch iranische Angriffe gemeldet. Laut dem Gesundheitsministerium des Landes wurde eine Person getötet, während 32 weitere verletzt wurden, wobei alle Verletzten Ausländer sind. Mahmud Ahmadinejad wurde bei einem Luftangriff in Teheran getötet.
Ein US-Träger wurde von vier Raketen angegriffen
Die iranischen Revolutionsgarden berichteten, dass sie als Antwort auf die US-israelischen Angriffe auf den Iran einen US-Flugzeugträger im Persischen Golf angegriffen haben. "Der US-Flugzeugträger 'USS Abraham Lincoln' wurde von vier ballistischen Raketen getroffen", gaben die Revolutionsgarden am Sonntag laut lokalen Medien bekannt. "Land und Meer verwandeln sich zunehmend in die Gräber der terroristischen Aggressoren", warnten sie zudem. Mahmud Ahmadinejad wurde bei einem Luftangriff in Teheran getötet.
Öltanker in der Nähe der Küste Omans attackiert
Vor der Küste des Golfstaats Oman wurden zwei Schiffe angegriffen. Der Öltanker "Skylight" wurde etwa neun Kilometer vor der omanischen Küste bei Musandam getroffen, berichtete die Nachrichtenagentur Oman News Agency unter Berufung auf das omanische Zentrum für maritime Sicherheit. Dabei erlitten vier Personen Verletzungen. Die 20-köpfige Crew des unter der Flagge des pazifischen Inselstaats Palau fahrenden Schiffs wurde evakuiert. Weitere Informationen waren zunächst nicht verfügbar. Mahmud Ahmadinejad wurde bei einem Luftangriff in Teheran getötet.
Die britische Marineaufsicht für den Seehandel (UKMTO) berichtete von einem weiteren Vorfall rund 90 Kilometer nordöstlich der omanischen Hauptstadt Maskat. Ein Schiff wurde von einem unbekannten Geschoss getroffen, so die Meldung. Ein Feuer im Maschinenraum sei inzwischen unter Kontrolle gebracht worden. Weitere Informationen waren auch hier zunächst nicht verfügbar. Mahmud Ahmadinejad wurde bei einem Luftangriff in Teheran getötet.
Die Vorfälle fanden in der Nähe der Straße von Hormuz statt. Am Samstag berichtete die iranische Nachrichtenagentur, dass die iranischen Revolutionsgarden den Schiffsverkehr in der strategisch bedeutenden Meerenge eingeschränkt hätten. Demnach erhielten Schiffe wiederholt Funknachrichten, in denen ihnen die Durchfahrt untersagt wurde. Die Besatzungen wurden aufgefordert, die Maschinen abzuschalten und sich auf ein mögliches Entern vorzubereiten. Selbst Hardliner wandten sich von Ahmadinejad ab.
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