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Unwetter Kanaren: Sturmtief Therese bringt extreme Niederschläge

Das Sturmtief „Therese“ hat die Kanarischen Inseln erreicht und bringt extreme Niederschläge mit sich. Meteorologen warnen vor Regenmengen von bis zu 400 Litern pro Quadratmeter, was zu erheblichen Gefahren für die Bevölkerung führen kann.

Am Freitag, dem 20. Oktober 2023, wurden Wetterwarnungen für die Inseln Teneriffa, La Palma, El Hierro und Gran Canaria ausgesprochen. Die Niederschlagsprognosen erreichen außergewöhnliche Dimensionen, und der Höhepunkt der gefährlichen Wetterlage wird am Sonntag, dem 22. Oktober 2023, erwartet.

Die Inselverwaltung von Teneriffa hat den Notfallplan PEIN aktiviert, um auf die drohenden Gefahren zu reagieren. Auf Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro wurden alle Schulen und Kindergärten geschlossen. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, wenn möglich im Homeoffice zu bleiben.

Die extremen Regenmengen bergen erhebliche Gefahren, darunter Überschwemmungen, Erdrutsche und stark anschwellende Flüsse. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1.800 bis 2.000 Meter, was zusätzliche Risiken für Bergregionen mit sich bringt.

Jörg Kachelmann, ein bekannter Meteorologe, äußerte sich besorgt über die Situation: „Es wird womöglich Regenmengen geben, wie sie seit Menschengedenken nicht gefallen sind in kurzer Zeit.“ Er riet der Bevölkerung, von Freitag bis Sonntag an einem sicheren Ort zu bleiben.

Die Regenfälle könnten jedoch auch positive Effekte haben, da sie helfen, die Wasserspeicher zu füllen und die Vegetation zu stärken. Dennoch bleibt die Lage angespannt, und die Behörden sind in Alarmbereitschaft.

Die Kanarischen Inseln sind eine beliebte Urlaubsregion, und die aktuellen Wetterbedingungen könnten Auswirkungen auf den Tourismus haben. Details bleiben unbestätigt, aber die Situation erfordert besondere Aufmerksamkeit von den Behörden und der Bevölkerung.