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Skigebiet engelberg gondel absturz: Gondelabsturz im Skigebiet Engelberg: Tragisches Unglück am Titlis

Am 18. März 2026 ereignete sich im Skigebiet Engelberg-Titlis ein tragischer Gondelabsturz, bei dem eine 61-jährige Frau ums Leben kam. Die Gondel löste sich bei starkem Wind vom Seil und überschlug sich mehrfach, bevor sie an einem Strauch zum Stillstand kam.

Das Unglück geschah auf rund 2.000 Metern Höhe, wo Windspitzen von bis zu 130 km/h gemessen wurden. Die Gondelbahn Titlis Xpress, die Engelberg mit Stand verbindet, war im technisch neuesten Zustand und wurde erst im September kontrolliert.

Ein Rettungshubschrauber war schnell im Einsatz, um die Situation zu bewältigen. Nach dem Unfall wurden zwischen 100 und 200 Personen evakuiert, die sich in der Nähe des Unglücksortes aufhielten. Details bleiben unbestätigt.

Nur Stunden vor dem Unglück war ein Nachwuchs-Skirennen wegen der starken Winde abgesagt worden. Zu diesem Zeitpunkt war die Wetterwarnung für das Skigebiet bereits in Kraft.

Die Kantonspolizei Nidwalden erklärte: „Die Umstände, die zum Unglück geführt haben, sind zurzeit noch unklar.“ Der Chef der Titlis-Bergbahnen betonte: „Sicherheit ist das Wichtigste. Gondeln dürfen nicht abstürzen.“

Die Region am Titlis zählt zu den beliebtesten Skigebieten der Schweiz und ist bekannt für ihre Schneesicherheit von Oktober bis Mai. Die Gondel wurde in den Jahren 2014 und 2015 gebaut, was die Tragik des Vorfalls noch verstärkt.

Unklar bleibt, ob sich zum Zeitpunkt des Absturzes Fahrgäste in der Gondel befanden und wie stark der Wind tatsächlich war. Auch die Frage, ob ein Alarm ausgelöst wurde, ist noch offen.