Stromausfall Kuba: 11 Millionen Menschen betroffen
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Stromausfall Kuba: 11 Millionen Menschen betroffen
Vor dem 17. März 2026 war die Situation in Kuba bereits angespannt. Das Land war stark von importiertem Öl abhängig, und die Infrastruktur hatte sich in den letzten Jahren drastisch verschlechtert. Die USA hatten eine Ölblockade gegen Kuba verhängt, die die Energieversorgung erheblich beeinträchtigte.
Am besagten Tag änderte sich die Lage dramatisch, als etwa 11 Millionen Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten waren. Dies war das Ergebnis von drei Monaten ohne Öllieferungen und einer maroden Strominfrastruktur, die dazu führte, dass Kraftwerke immer wieder vom Netz genommen und notdürftig repariert werden mussten.
Die unmittelbaren Auswirkungen waren spürbar: Die Zahl der Protestaktionen in Kuba stieg von rund 30 im Januar auf 130 in der ersten März-Hälfte. Diese Proteste wurden durch die häufigen Stromausfälle und die allgemeine Unzufriedenheit mit der politischen Lage angeheizt.
Experten weisen darauf hin, dass die US-Regierung plant, den kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel abzusetzen, was die Spannungen weiter verschärfen könnte. Donald Trump äußerte sich zu den Ereignissen und betonte, dass er die Ehre habe, Kuba in irgendeiner Form zu übernehmen oder zu befreien.
Die Situation in Havanna bleibt kritisch, wo nur 5 Prozent der Einwohner wieder mit Strom versorgt werden konnten. Dies betrifft rund 42.000 Menschen, die vorübergehend Zugang zu Elektrizität erhielten.
Die Bürger sind frustriert. Mercedes Velázquez, eine Anwohnerin, sagte: „Alles wird verschwendet.“ Yuneici Cecilia Riviaux, eine weitere Betroffene, schilderte die Notlage: „Wir müssen eine Matratze für die Mädchen vorbereiten, damit sie hier schlafen können, denn wir haben keine andere Möglichkeit.“
Die USA haben zudem angedroht, Zölle gegen Länder zu verhängen, die Öl an Kuba verkaufen, was die Situation weiter verschärfen könnte. Details bleiben unbestätigt.
Die kubanische Regierung steht unter Druck, Lösungen zu finden, um die Energieversorgung zu stabilisieren und die wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung zu adressieren. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um zu sehen, wie sich die Lage entwickeln wird.