Einfach Elli: Neue ZDF-Serie über eine Notfallsanitäterin mit ADHS
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Einfach Elli: Neue ZDF-Serie über eine Notfallsanitäterin mit ADHS
Einführung der neuen Serie
Die neue ZDF-Serie ‚Einfach Elli‘ wird am 12. März 2026 um 20:15 Uhr ausgestrahlt. In der Hauptrolle spielt Klara Deutschmann die Notfallsanitäterin Elli Kempfer, die mit ADHS lebt und in ihrem Heimatort Steinau in der Rettungsstelle Karwendel Nord arbeitet.
Inhalt und Themen
Die Serie thematisiert das Leben von Elli, die in dramatischen Berg-Einsätzen Leben rettet. Dabei wird ADHS nicht als Einschränkung, sondern als Stärke dargestellt. Clelia Sarto spielt Ellis Mutter Louise, die ihre eigene ADHS-Diagnose nicht anerkennt. Die erste Folge trägt den Titel ‚Neuanfang‘.
Produktion und Fachberatung
‚Einfach Elli‘ wurde von der Narrative Way GmbH produziert, mit fachlicher Beratung durch Prof. Dr. Alexandra Philipsen, die Expertise zu ADHS bereitstellt. Die Dreharbeiten fanden in der malerischen Umgebung rund um Mittenwald und Oberammergau statt.
Klara Deutschmann äußerte sich begeistert über ihre Rolle: „Es hat große Freude gemacht, dieses Spannungsfeld auszuloten und Ellis Vielschichtigkeit herauszuarbeiten.“ Auch Friedemann Goez, der an der Serie mitwirkt, betonte die Balance zwischen medizinischen Fällen und den privaten Geschichten der Charaktere: „Obwohl es in den medizinischen Fällen für Elli und ihre Kollegen auch immer wieder um Leben und Tod geht, wollten wir uns in den privaten Geschichten ausreichend Raum nehmen, um dazu ein Gegengewicht zu bilden.“
Ausblick auf die zweite Folge
Die zweite Folge mit dem Titel ‚Verzeihen‘ wird am 19. März 2026 ausgestrahlt. Die Zuschauer dürfen gespannt sein, wie sich die Geschichte von Elli weiterentwickelt und welche Herausforderungen sie in ihrem Beruf und im persönlichen Leben meistern muss.
Wichtige Aussagen
Clelia Sarto betonte die individuelle Entscheidung im Umgang mit ADHS: „Und dennoch bleibt hier wertungsfrei, für welchen Umgang mit ADHS ein jeder sich individuell entscheidet.“ Klara Deutschmann fügte hinzu: „Ich freue mich, dass weibliche Figuren im deutschen Fernsehen zunehmend mehr Tiefe erhalten und nicht mehr nur als Begleiterscheinung männlicher Geschichten dargestellt werden.“