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Mediashop: Antrag auf Sanierungsplan zurückgezogen

Mediashop zieht Antrag auf Sanierungsplan zurück

Am 12. März 2026 hat die Mediashop GmbH ihren Antrag auf Abschluss eines Sanierungsplans zurückgezogen. Dies führt dazu, dass das Verfahren nun als Konkursverfahren fortgeführt wird. Der Insolvenzverwalter, Michael Lentsch, erklärte, dass trotz positiver Signale der Stakeholder die erforderlichen Beiträge nicht in ausreichender Höhe und Geschwindigkeit erzielt werden konnten.

Mediashop, ein Teleshopping-Unternehmen mit Sitz in Neunkirchen, Österreich, beschäftigt rund 160 Mitarbeiter. Die Bemühungen um umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen waren jedoch nicht erfolgreich, was die finanzielle Lage des Unternehmens weiter verschärft hat.

Zusätzlich sind wesentliche Vertriebsgesellschaften von Mediashop ebenfalls insolvenzgefährdet. Die deutsche Muttergesellschaft des Unternehmens ist ebenfalls betroffen, was die Situation weiter kompliziert. Es gibt jedoch bereits Kaufinteressenten für Mediashop, was einen möglichen Ausweg aus der Krise darstellen könnte.

Der Insolvenzverwalter wird nun Verwertungsschritte einleiten, um die verbleibenden Vermögenswerte des Unternehmens zu sichern. Im Falle eines Konkurses wird das Geld, das am Ende übrig bleibt, an die Gläubiger ausgeschüttet.

Die Situation bleibt angespannt, und Details über die zukünftige Entwicklung des Unternehmens sind noch unbestätigt. Mediashop steht vor einer ungewissen Zukunft, während die Stakeholder auf weitere Informationen warten.