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Vape: Gefährliche Vorfälle im Landkreis Freyung-Grafenau

Vape: Gefährliche Vorfälle im Landkreis Freyung-Grafenau

Im Landkreis Freyung-Grafenau kam es zu mehreren gefährlichen Vorfällen im Zusammenhang mit Vapes. Ein 18-Jähriger kollabierte nach dem Rauchen einer Vape, während eine 13-Jährige Betäubungsmittel über eine E-Zigarette erhielt.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Die Flüssigkeit in den Vapes, die als ‚Baller-Liquids‘ bekannt ist, enthält synthetische Cannabinoide, deren Wirkung die von THC um das 300-fache übersteigt.

Die Konsumation dieser ‚Baller-Liquids‘ kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen, darunter Herzrasen, Krampfanfälle, Panikattacken und Psychosen. Diese Substanzen sind in Deutschland verboten.

In der Region sind die Fälle von ‚Baller-Liquids‘ in Niederbayern und der Oberpfalz im Trend. Vor kurzem wurden in Schwandorf zwei Männer tot aufgefunden, möglicherweise im Zusammenhang mit diesen gefährlichen Drogen.

Die Polizei hat in der Oberpfalz mehrere Rettungseinsätze registriert, die mit ‚Baller-Liquids‘ in Verbindung stehen. Der Begriff ‚Baller‘ wird in der Drogenszene verwendet, da die Konsumenten mit dem Betäubungsmittel ‚wegballern‘, also zudröhnen wollen.

Karin Schmittner, eine Expertin auf diesem Gebiet, betont die Neugierde der Jugendlichen: „Die Jugendlichen seien neugierig, wollten Neues ausprobieren – seien dabei aber unvorsichtig und naiv.“ Sie empfiehlt, im Gespräch zu bleiben und die Jugendlichen zu fragen, was sie interessiert.

In einem anderen Kontext hat Chris Doel ein Auto gebaut, das mit 500 ausrangierten Vapes betrieben wird. Er schaffte es, mit diesem Fahrzeug 30 Kilometer weit zu fahren. Die Lithium-Zellen in den Vapes sind wiederaufladbar, werden jedoch oft weggeworfen, was die Entsorgung schwierig gestaltet.

Details bleiben unbestätigt, aber die Situation rund um Vapes und ‚Baller-Liquids‘ erfordert dringende Aufmerksamkeit von Behörden und Eltern.