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It kollektivvertrag 2026

Einigung im Kollektivvertrag der IT-Branche

„Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen, die von unserer Demonstration bis hin zu den ersten jemals abgehaltenen Warnstreiks der Branche klar gezeigt haben, dass sie bereit sind für ihren Kollektivvertrag zu kämpfen!“, sagte Sandra Steiner, die Verhandlungsleiterin der Gewerkschaft GPA, nach der Einigung in der siebten Verhandlungsrunde.

Die Verhandlungen für den Kollektivvertrag der IT-Branche, die rund 90.000 Angestellte betreffen, waren aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und Krisenabschlüssen anderer Branchen herausfordernd. Dennoch konnte ein Kompromiss erzielt werden, der sowohl den Anforderungen der Arbeitnehmer als auch den Gegebenheiten der Arbeitgeber Rechnung trägt.

Die Mindestgehälter steigen sozial gestaffelt zwischen 3,1 und 2,7 Prozent, während die IST-Gehaltssumme sowie Zulagen um 2,75 Prozent erhöht werden. Diese Anpassungen sollen den Beschäftigten in der IT-Branche eine faire Entlohnung bieten und die Attraktivität des Sektors erhöhen.

Ein weiterer wichtiger Punkt der Einigung betrifft die Lehrlingseinkommen. Im ersten Lehrjahr erhalten Lehrlinge 960 Euro, im zweiten Lehrjahr 1.210 Euro, im dritten Lehrjahr 1.410 Euro und im vierten Lehrjahr 1.750 Euro. Diese Erhöhung soll dazu beitragen, die Ausbildung in der IT-Branche zu fördern und mehr junge Menschen für diesen Berufszweig zu gewinnen.

„Der heutige Abschluss ist ein harter Kompromiss für beide Seiten“, erklärte Sandra Leitner, was die Herausforderungen der Verhandlungen unterstreicht. Die Warnstreiks, die im Vorfeld stattfanden, trugen maßgeblich zur Einigung bei und zeigten die Entschlossenheit der Beschäftigten.

Der Kollektivvertrag tritt rückwirkend zum 1. Januar 2026 in Kraft. Diese Regelung wird sowohl für die bestehenden Angestellten als auch für die zukünftigen Mitarbeiter in der Branche von Bedeutung sein.

Die Verhandlungen haben gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Stimmen der Arbeitnehmer gehört werden. Die Gewerkschaft GPA wird weiterhin die Entwicklungen in der Branche beobachten und sich für die Rechte der Beschäftigten einsetzen.

Details bleiben unbestätigt, aber die Einigung stellt einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des Kollektivvertrags für die IT-Branche dar.