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Holzleitner: Frauenpolitik in Österreich: setzt neue Schwerpunkte

Neue Schwerpunkte in der Frauenpolitik

Die neue Bundesfrauenvorsitzende der SPÖ, Eva-Maria Holzleitner, hat bedeutende Initiativen zur Verbesserung der Frauenpolitik in Österreich vorgestellt. Ein zentraler Punkt ist die Fokussierung auf Gendermedizin und Frauengesundheit, unterstützt durch eine neue klinische Forschungsgruppe.

Für das Programm zur Gendermedizin werden rund 8,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, was einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von Frauen darstellt.

Holzleitner betont, dass frauenpolitische Themen oft nicht nur „harte Bretter“ sind, sondern vielmehr „Stahlbeton“, der zu stemmen ist. Dies verdeutlicht die Herausforderungen, vor denen die Frauenpolitik steht.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie, bei der Österreich derzeit säumig ist. Holzleitner fordert eine gerechte Aufteilung von Karenzen zwischen Müttern und Vätern, um die Gleichstellung in der Familie zu fördern.

Bei der SPÖ-Bundesfrauenkonferenz, die mit rund 400 Delegierten und etwa 200 Gästen stattfand, wurde Beverly Allen-Stingeder erneut in den Bundesfrauenvorstand gewählt. Holzleitner selbst wurde zur Bundesfrauenvorsitzenden gewählt, was ihre neue Rolle in der Partei unterstreicht.

Andreas Babler, der mit 81,51 Prozent als Parteichef gewählt wurde, unterstützt Holzleitners Vorhaben. Er betont, dass es viele Themen gibt, mit denen sich die SPÖ und die Bundesregierung auseinandersetzen müssen.

Die Arbeitsgruppe, die an der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans gegen Gewalt an Frauen arbeitet, ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Holzleitner sieht hierin eine Chance, die Sicherheit und Rechte von Frauen in Österreich zu stärken.

Details bleiben unbestätigt, aber die Entwicklungen in der Frauenpolitik unter Holzleitner könnten weitreichende Auswirkungen auf die Gleichstellung in Österreich haben.