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Erdbeben Griechenland: Starke Erschütterungen in Korfu

Erdbeben in Griechenland

Am 8. März 2026 um 5:32 Uhr ereignete sich ein Erdbeben der Stärke 5,3 in Griechenland, dessen Epizentrum rund zwei Kilometer südöstlich von Rodotópi in der Region Epirus lag. Die Erschütterung wurde in einem weiten Gebiet, einschließlich Thesprotia und den Ionischen Inseln, bis hin nach Larissa und Patras, deutlich wahrgenommen.

Das Beben trat in einer Tiefe von etwa acht Kilometern auf. Es folgten zwei Nachbeben, eines mit einer Stärke von 4,7 und ein weiteres mit 3,5. Diese Erschütterungen verstärkten die Sorgen der Anwohner, jedoch wurden keine Verletzten gemeldet.

Die Erdbeben führten zu Sachschäden an Wohnhäusern und der Infrastruktur. Besonders betroffen war das Dorf Psina bei Ioannina, wo mindestens zwei Kirchen beschädigt wurden. Aus Sicherheitsgründen blieben sämtliche Schulen der Region am Montag geschlossen.

Efthimios Lekkas, ein bekannter Seismologe, äußerte sich zu den Ereignissen: „Ich glaube nicht, dass es Grund zur starken Beunruhigung gibt.“ Er erklärte weiter, dass die starke Wahrnehmung des Bebens in einem großen Gebiet auch darauf zurückzuführen sei, dass es in der Ruhezeit stattfand.

Griechenland liegt in einer der erdbebengefährdetsten Regionen der Welt, was solche Ereignisse nicht ungewöhnlich macht. Dennoch bleibt unklar, ob es sich bei diesem Beben um das Hauptbeben handelt, und die Entwicklung des seismischen Phänomens kann nicht vorhergesagt werden.

Details bleiben unbestätigt, und die Behörden werden die Situation weiterhin beobachten, um mögliche weitere Risiken zu bewerten.