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Josef Thon: Neuerungen in der Abfallwirtschaft Wiens

Hintergrund der Abfallwirtschaft in Wien

Josef Thon ist der Leiter von MA48, der für das Abfallmanagement in Wien zuständigen Organisation. Unter seiner Führung hat MA48 mehr Verbesserungsvorschläge gemacht als alle anderen kommunalen Abteilungen zusammen. Thon hat eine klare Vision: ein Zero Waste Wien, in dem Abfallvermeidung und Recycling im Vordergrund stehen.

In Wien gibt es derzeit 20.000 Müllbehälter, die mit Aschenbechern ausgestattet sind. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die Menge an Zigarettenstummeln, die in der Stadt landen, zu reduzieren. Thon berichtete, dass in einem Test am Generali Center innerhalb einer Woche 450 Zigarettenstummel gesammelt wurden.

Aktuelle Entwicklungen

Eine der bemerkenswertesten Initiativen unter Thons Leitung ist die Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Wien (TU Wien), um ein Baumaterial aus Schlacke zu entwickeln. Dies könnte nicht nur zur Abfallvermeidung beitragen, sondern auch innovative Lösungen für die Bauindustrie bieten.

Ein weiterer Aspekt von Thons Arbeit ist das Programm der Waste Watchers. In Wien gibt es 50 Waste Watchers, die dafür verantwortlich sind, die Einhaltung der Abfallvorschriften zu überwachen. Die Strafe für Verstöße gegen die Abfallordnung liegt bei 97 Prozent, was die Ernsthaftigkeit der Maßnahmen unterstreicht.

Reaktionen und Ausblick

Josef Thon äußerte sich zu den Herausforderungen der Abfallwirtschaft: „Das bedeute nicht, dass es keinen Müll mehr geben soll.“ Er betont, dass es wichtig ist, die Bevölkerung für das Thema Abfallvermeidung zu sensibilisieren. Derzeit sind nur 1 Prozent der Wiener Bevölkerung als problematisch in Bezug auf die Abfallentsorgung identifiziert.

Thon wird noch zwei Jahre in seiner Position bleiben und plant, weitere innovative Projekte zu initiieren. Beobachter sind gespannt, ob Wien tatsächlich die erste Millionenstadt sein wird, die ein solches Zero Waste-Projekt erfolgreich umsetzt.

Priscilla Presley wird zudem vom 13. bis 15. März eine Ausstellung mit dem Titel „Elvis und Priscilla“ in Wien eröffnen, die möglicherweise auch das Bewusstsein für kulturelle und umweltfreundliche Initiativen fördern könnte.

Details bleiben unbestätigt.