Österreichische bundesliga: Peter Michorl über seine Zeit beim LASK und die Liga in Griechenland
poellauer-news >> Allgemein>> Österreichische bundesliga: Peter Michorl über seine Zeit beim LASK und die Liga in Griechenland
Österreichische bundesliga: Peter Michorl über seine Zeit beim LASK und die Liga in Griechenland
In der aktuellen Sonntag-Ausgabe des Sky-Formats "Talk & Tore" waren Tomas Zorn, der Neo-Sportvorstand des FK Austria Wien (siehe BEITRAG), sowie Dominik Thalhammer, der frühere Trainer und Sportdirektor des LASK, zu Gast im Wiener Studio. Auch Peter Michorl, der viele Jahre als ein "Gesicht des LASK" galt, hat eine Verbindung zu den Linzer Athletikern. Der 30-jährige Wiener spielt seit Sommer 2024 für Atromitis Athen in der griechischen 1. Liga und war in der Sendung zugeschaltet. Hier sind die Aussagen des ehemaligen LASK- und Wiener Austria-Spielers.
Peter Michorl wechselte im September 2014 von seinem Jugendverein Austria Wien zum LASK, zunächst auf Leihbasis. In mehr als zehn Jahren kam der inzwischen 30-jährige Mittelfeldspieler auf insgesamt 351 Pflichtspiele für die Linzer Athletiker in allen Wettbewerben und erzielte dabei 40 Tore sowie 90 Vorlagen.
„Wenn ich die österreichische Bundesliga beobachte, bin ich selbstverständlich ein Fan des LASK und unterstütze sie von Herzen."
Peter Michorl (Spieler von Atromitos Athen) äußert sich über…
…zum Spielmodus in Griechenland: „Der Modus unterscheidet sich insofern, als dass hier in drei Playoffs unterteilt wird. Die ersten vier Mannschaften ermitteln den Meister. Die Plätze fünf bis acht kämpfen um einen Platz in der Conference League, während die Plätze neun bis 14 um den Abstieg spielen. Gestern haben wir ein äußerst wichtiges Duell gewonnen und stehen knapp über der Abstiegszone. Dort möchten wir möglichst auch bleiben.“
…den LASK und das Sonntagsspiel gegen die Austria: „Wenn ich die österreichische Bundesliga beobachte, bin ich selbstverständlich LASK-Anhänger und unterstütze sie. Sofern es meine Zeit erlaubt, schaue ich mir jedes LASK-Spiel an. Besonders das heutige Match habe ich verfolgt, da es spannend um den Kampf um die Meistergruppe geht. Meiner Meinung nach sind beide Vereine Topklubs in Österreich und sollten in der oberen Tabellenhälfte stehen. Das Unentschieden war durchaus fair.“
„Zusammen mit Dragovic und Plavotic haben sie dort hinten bereits ein kleines Bollwerk errichtet"
…den Kontakt zu früheren Kollegen beim LASK: „Insbesondere mit Wiesinger stehe ich häufig in Verbindung. Er war acht Jahre lang mein Nachbar in der Kabine. Ich unterhalte mich oft mit ihm darüber, wie es ihm geht. Er hatte ja auch eine gewisse Zeit des Leidens hinter sich. Es freut mich einfach, ihn wieder auf dem Platz zu sehen, ebenso wie Marko Raguz heute für einige Minuten.“
Die beiden haben eine besondere Leidensgeschichte. Wenn Wiesinger fit ist, zählt er nach wie vor zu den besten Abwehrspielern der Liga. Seine Fähigkeit zur Spieleröffnung ist wirklich beeindruckend. Zusammen mit Dragovic und Plavotic bilden sie hinten ein starkes Bollwerk. Mit dem unermüdlichen Ranftl auf der rechten Seite ist die Austria hervorragend aufgestellt.
„Er war stets sehr gesprächig mit uns und immer für einen Scherz zu haben"
…Dominik Thalhammer: „Er war stets sehr gesprächig mit uns und hatte immer einen Scherz auf den Lippen. Das erste Halbjahr war für uns wirklich erfolgreich. In der zweiten Saison lief es dann leider nicht so gut, aber dennoch haben wir uns mit dem Trainer für die Conference League qualifiziert. Es war eine wunderbare Zeit.“
„Sollten die Verantwortlichen des LASK auf die Idee kommen, mich zurückzuholen, wäre ich definitiv nicht abgeneigt"
…das Ende beim LASK: „Sollten die Verantwortlichen des LASK auf die Idee kommen, mich zurückzuholen, wäre ich definitiv nicht abgeneigt. Ich habe einen Sohn und bewältige hier in Griechenland alles allein. Die private Lage ist für mich als Familienmensch nicht die einfachste. Zudem habe ich das erste Jahr im Fußball gebraucht, um mich wieder daran zu gewöhnen.
Ich war ein halbes Jahr vom Profifußball entfernt und habe hier mit der Vorbereitung begonnen. Das erste Jahr war herausfordernd, doch in diesem Jahr kann ich bereits wieder zeigen, wer ich bin und war. Ich habe an meiner Qualität nichts verloren, auch wenn die griechische Liga in Österreich nicht besonders verfolgt wird. Ich bin offen dafür, meine Fähigkeiten wieder auf dem Platz in Österreich zu demonstrieren.
Siehe ebenfalls:
Der ehemalige Trainer von LASK, Thalhammer, ist überzeugt, „dass Red Bull Salzburg es schaffen wird“
Österreichische Bundesliga steht vor dem Showdown des Grunddurchgangs: Vier Plätze für die Meistergruppe sind bereits vergeben.
LASK-Trainer Didi Kühbauer zollt seiner Mannschaft ein "übertriebenes Lob"
FK Austria Wien plant nach dem Einzug in die Meistergruppe, sich nicht zurückzulehnen.
2:2 in Favoriten: FK Austria Wien und LASK erreichen die Meistergruppe!
Fotoquelle: Harry Dostal/www.sport-bilder.at sowie LASK