Arsenal – chelsea: Arsenal siegt im Londoner Duell dank Eckbällen
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Arsenal – chelsea: Arsenal siegt im Londoner Duell dank Eckbällen
Arsenal triumphiert im Eckball-Duell gegen Chelsea beim Comeback von Havertz. Stand: 01.03.2026 • 19:50 Uhr. Der Tabellenführer der Premier League, FC Arsenal, nutzt seine Stärken bei Standardsituationen und profitiert zudem von einer unglücklichen roten Karte.
Im Meisterschaftsspiel der englischen Premier League hat der Tabellenführer FC Arsenal einen glücklichen 2:1 (1:1)-Sieg gegen den FC Chelsea errungen. Sowohl William Saleba (21.) als auch Jurrien Timber (66.) trafen am Sonntag nach Eckstößen. Chelsea konnte zwar durch ein Eigentor von Piero Hincapié (45.+2) – ebenfalls nach einer Ecke – zwischenzeitlich ausgleichen, schwächte sich jedoch selbst durch die Gelb-Rote Karte für Pedro Neto (70.).
Nach einer dreiwöchigen Verletzungspause kehrte Nationalspieler Kai Havertz erstmals wieder in den Kader zurück und wurde in der 76. Minute eingewechselt. Er unterstützte seinen FC Arsenal dabei, die Führung in Überzahl bis zum Ende zu verteidigen. Die „Gunners“ sind nun seit sechs Spielen ungeschlagen und konnten auf den jüngsten 4:1-Sieg im Derby gegen Tottenham einen weiteren Erfolg in einem Londoner Stadt-Duell folgen.
Triple Freude für Declan Rice
Arsenal konnte sich beim ersten Tor auf seine Stärke bei Eckbällen verlassen. Gabriel Magalhaes legte am zweiten Pfosten in die Mitte zurück, wo Saliba seinen Kopf einsetzte. Der Ball prallte von Mamadou Sarrs Schulter ins Netz, hätte aber wahrscheinlich auch so das Tor gefunden.
In einer hart umkämpften ersten Halbzeit, die nur wenige spielerische Höhepunkte bot, war es bezeichnend, dass auch beim Ausgleich von Chelsea Eckbälle eine entscheidende Rolle spielten. Kurz vor dem Pausenpfiff hielt Arsenals Declan Rice Jorrel Hato von hinten fest und hatte gleich dreifaches Glück: Sowohl sein Festhalten als auch seine Ballberührung mit dem Ellenbogen hätten als Elfmeter gewertet werden können. Zudem lenkte er den Ball so gefährlich ab, dass nur eine Rettungstat von David Roya ein Eigentor verhinderte.
Selbsttor von Piero Hincapié
Beim folgenden Eckstoß hatte Arsenal jedoch kein Glück mehr. Die präzise Flanke von Reece James wurde vom ehemaligen Leverkusener Hincapié mit dem Kopf unhaltbar ins eigene Tor befördert.
Timber nutzt den Eckball von Rice effektiv
Selbst nach der Unterbrechung blieben die Eckbälle die aufregendsten Momente. In der 53. Minute war Chelsea kurz davor, in Führung zu gehen, als eine Ecke mit einer Kopfballverlängerung bei Joao Pedro landete. Raya hielt den Kopfball des Stürmers aus nächster Nähe hervorragend.
Chelsea zeigte sich in der Partie als das aktivere und stärkere Team, musste jedoch erneut einen Rückstand hinnehmen – diesmal nach einem Eckstoß. Rice brachte den Ball mit viel Effet herein, und Timber setzte sich im Zentrum im Kopfballduell durch.
Pedro Neto reduziert die Stärke seines Teams durch eine Gelb-Rote Karte
Für Chelseas Neto folgten schmerzhafte Minuten. Zunächst erhielt er eine Gelbe Karte wegen Meckerns und grätschte nur 180 Sekunden später Gabriel Martinelli klar an der Seitenlinie um. Gelb-Rot war die logische Konsequenz, sodass Chelsea die verbleibenden 20 Minuten in Unterzahl agieren musste.
Dennoch war in der Nachspielzeit der Ausgleich in greifbarer Nähe, doch Raya konnte eine gefährliche Flanke noch aus der Gefahrenzone abwehren. Außerdem wurde ein vermeintlicher Treffer von Liam Delap kurz vor dem Ende wegen einer Abseitsposition annulliert.